Als
im Oktober 1974 die Diakonisse Schwester Karla in den Ruhestand ging und
die Last der ganzen Arbeit auf den Schultern von Schwester Martha ruhte,
wurde damals schon der Wunsch nach einer Schwesternstation laut.
Nach dem Ausscheiden von Schwester Marta im Jahr 1976 war es dann soweit: Zwei ausgebildete Krankenschwestern wurden als Halbtagskräfte in der Schwesternstation eingestellt.
Im Juni 1978 erhält die Schwesternstation ihre Anerkennung als Sozialstation. Das war ihre Geburtsstunde. Träger dieser Einrichtung waren die Ev. Kirchengemeinde, das DRK und die Arbeiterwohlfahrt.
1980 wird aus der Sozialstation Hude die Sozialstation Hude-Hatten, weil - verkürzt wiedergegeben - verschiedene Träger hinzukommen, die nach Einführung der Pflegeversicherung wieder ausscheiden.
Von 1996 bis 2004 ist die Ev. Kirchengemeinde Hude alleiniger Träger der Diakonie-Sozialstation Hude, wie sie nun heißt. 2003 wird der Förderverein der Diakonie-Sozialstation gegründet. Mit seinen Spenden von ca. 10 Tsd. € pro Jahr möchte er auch mit dazu beitragen, dass die Leistungen, die von der Pflegekasse nicht bezahlt werden, weiterhin möglich sind, um eine menschenwürdige Pflege zu gewährleisten.
2004 schließen sich sechs Sozialstionen aus wirtschaftlichen Gründen zu der gemeinnützigen Gesellschaft Diakonie Sozialstationen im Oldenburger Land zusammen. Die Sozialstationen vor Ort behalten ihren Namen und für die Patienten ändert sich dadurch auch nichts. Auch in Zukunft sollen sie auf hohem Niveau betreut werden.
Um das dreißigjährige Bestehen angemessen zu feiern, lädt die Diakonie- Sozialstation zusammen mit der Ev. Kirchengemeinde und dem Förderverein zu einem Festgottesdienst am 21. September um 15.00 Uhr in der St. Elisabeth- Kirche ein. Anschließend findet ein Empfang in der Pastorei statt
A. Tegtmeyer