Nun ist es offiziell: Mitte Juli werde ich eine Pfarrstelle in den Gemeinden Steinbach/ Maladers (Schweiz) übernehmen. Daher werde ich Ihnen allen Auf Wiedersehen! sagen müssen.
Auf
die Zeit in Hude sehe ich mit viel Dankbarkeit zurück. Sie und Ihr
habt mir ein Zuhause auf Zeit geschenkt, in dem ich mich sehr wohl gefühlt
habe! Über viele Kontakte, die ich in diesen Jahren gewonnen habe,
bin ich sehr glücklich. Ich möchte mich besonders bei den Hudern
bedanken, die mich auch in der Zeit nach dem Vikariat (finanziell) unterstützt
haben! So konnte ich weiterhin meinen Dienst in der Gemeinde tun und hatte
viel Freude bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch bei den
zahlreichen Aktivitäten mit Huder Kirche auf Reisen. Annegret
Wachsmann, mit der ich die meisten dieser Fahrten durchgeführt habe,
wird die Arbeit fortführen, wofür ich ihr sehr dankbar bin!
Die Stelle in der Schweiz habe ich bereits seit Januar in Aussicht, allerdings ist die Übernahme eines solchen Pfarramtes für deutsche Bewerber an das Bestehen von sechs Ergänzungsprüfungen geknüpft. Zu einer dieser Prüfungen gehört das erfolgreiche Bestehen eines einmonatigen Praktikums, was ich im April während meines Urlaubs absolviert habe.
Ich werde vier Bergdörfer zu betreuen haben. Sie liegen unmittelbar in der Nähe der Kantonshauptstadt Chur. Die Menschen dort sind sehr freundlich und freuen sich über das Kommen eines neuen Pfarrers. Mir ist bewusst, dass ein Pfarramt in der Schweiz auch eine gewisse Herausforderung darstellt. Das fängt bereits beim Dialekt an, führt über die anderen Kirchenstrukturen und endet noch längst nicht bei den anderen Liturgien. Es ist ein anderes Land und es wäre sicherlich verkehrt zu vergleichen.
Im Monat Juni werde ich noch eine Fahrt mit Huder Kirche auf Reisen
nach Worpswede anbieten, worauf ich mich schon sehr freue, ebenso auf besondere
Projekte mit der Ev. Jugend. Insofern gibt es vielleicht die eine oder andere
Gelegenheit, bei der wir uns noch sehen werden.
Mit den besten Grüßen,
Ihr/ Euer Martin Domann