Dem Huder Altar auf der Spur

Seit langem schon erfreut sich die Huder Kirchengemeinde an dem frühmittelalterlichen Altaraufsatz in der Elisabeth-Kirche, dem sog. Retabel, das die Stationen des Lebens Jesu darstellt.

Am vergangenen Sonntag (24.09.06) versammelten sich Mitglieder des Gemeindekirchenrats, der "Freunde des Klosters Hude e.V." sowie weitere Interessierte, um bei einem Tagesausflug den kunstgeschichtlich vergleichbaren Altarschrein der Cismarer Klosterkirche (Schleswig-Holstein) in Augenschein zu nehmen.

Hintergrund ist die Restaurierung bzw. Konservierung des Altarretabels in der Huder Kirche.

Bei der fachkundigen Erläuterung durch den ehem. Leiter des Referats für Bau- und Kunstdenkmalpflege beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, Dr. Peter Königfeld (Bild), konnte sich die Huder Reisegruppe davon überzeugen, dass in Cismar vergleichbare Kirchenkunst durch eine Restaurierung in höchst ansprechender Weise zur Geltung gebracht wurde.

Zur Abrundung stoppte der Bus schließlich noch in Lübeck. Hier führte der Organisator und Leiter des Ausflugs, Pastor Reiner Backenköhler, die Huder in den Lübecker Dom.

Dr. Stefan Beyerle

Weitere Informationen

Die St. Elisabeth-Kirche war die Torkapelle des Klosters
Die St. Elisabeth-Kirche

Die Fresken in der St. Elisabeth-Kirche.
Kommen Sie doch näher !

Rundgang durch die Kirche
Innenpanorama

Das Huder Altarbild zeigt in 24 Bildern Jesu Lebensweg
Das Huder Altarbild

Viele dachten in Hude schon, es passiert nun nichts mehr
Restaurierung des Altars

Der Name schlummerte lange in den Urkunden des Klosters
Der Name der Kirche

Von Elisabeth blieb nur der Fußsaum des Gewandes.
Die Wandmalerei

1235 wurde Elisabeth heilig gesprochen und so zu 'der' Symbolfigur der Armen- und Krankenpflege.
Elisabeth von Thüringen

Kunstgeschichtlich vergleichbarer Altarschrein
Ausflug nach Cismar