Musik kann Grenzen überwinden und Räume füllen. Dies bewiesen am 6. November 2011 der Catherinenchor, der Braker Kirchenchor und der ökumenische Jugendchor Brake unter der Leitung von Freia Lankenau und Gebhard von Hirschhausen bei einer geistlichen Abendmusik in der St. Elisabeth-Kirche. Mit Stücken von Dubois und Mendelssohn-Bartholdy war das Konzert wie ein Gottesdienst aufgebaut. Von Jugendlichen vorgelesen wurden Psalm und Epistel. Musikalisch gerahmt wurde das Konzert durch eigens von Gebhard von Hirschhausen komponierten Doppelchören, die von den beteiligten Chören gesungen wurden.
So wurden nicht nur Grenzen zwischen Chören überwunden, sondern auch die Konzertbesucher angestiftet, in den Chorgesang mit einzustimmen. Und die Kirche war sehr gut gefüllt, zum einen durch die zahlreichen und starken Stimmen der Chormitglieder, aber auch durch die große Zahl der Besucher. Am Ende waren sich alle einig: Dies sollte kein einmaliges Projekt bleiben.
R. Backenköhler

Der Huder Catherinenchor, der Braker Kirchenchor und der ökumenische Jugendchor Brake unter der Leitung von Freia Lankenau und Gebhard von Hirschhausen. (Foto: rb)